Schon Anfang letzten Jahres war The Adam Project ein Film, der mit Spannung erwartet und viel diskutiert wurde. Ryan Reynolds und Mark Ruffalo waren bereits mit bedeutenden Rollen verbunden, wobei das Paar in dem Film ein Vater-Sohn-Duo spielen sollte.
Obwohl The Adam Project seit fast einem Jahrzehnt in der Entwicklung war, kam es erst nach seiner Premiere auf Netflix am 11. März weltweit auf die Bildschirme. Unter den anderen Stars des Films sind Jennifer Garner (Alias), Catherine Keener (Being John Malkovich, Capote), sowie die Marvel-Schauspielerin Zoe Saldaña.
Reynolds und Ruffalo sind natürlich selbst Stars des Marvel Cinematic Universe, als Deadpool bzw. Hulk. Letztes Jahr hat Reynolds auf diese Tatsache hingewiesen und das Adam-Projekt als „großes Wiedersehen mit Marvel“bezeichnet.
Der Film war eine exklusive Veröffentlichung auf Netflix. Da es keine Kassenzahlen gibt, um die Resonanz des Publikums abzuschätzen, wird The Adam Project hauptsächlich auf der Grundlage der Rezensionen beurteilt, die Kritiker und Fans liefern.
In dieser Hinsicht wird sich Regisseur Shawn Levy sehr freuen, da der Film so überwältigend gut aufgenommen wurde, dass bereits von einer möglichen Fortsetzung die Rede ist.
Tom Cruise sollte ursprünglich die Hauptrolle in "The Adam Project" spielen
Das Adam-Projekt ist die Idee des Drehbuchautors T. S. Nowlin, dessen Portfolio früherer Werke Filme wie Pacific Rim: Uprising und The Maze Runner-Trilogie umfasst. Er schrieb das Drehbuch für den Film im Jahr 2012, zu diesem Zeitpunkt trug er den Titel Our Name is Adam.
Das Drehbuch erregte ursprünglich die Aufmerksamkeit von Paramount Pictures, wobei Tom Cruise bereits zugestimmt hatte, die Hauptrolle zu spielen. Keines dieser Szenarien ging jedoch auf, und es würde noch etwa acht Jahre dauern, bis das Projekt wiederbelebt wurde.
Netflix übernahm im Juli 2020 offiziell die Rolle des Vertriebs. Shawn Levy wurde an Bord geholt, um das Projekt zu leiten, und er wiederum tippte auf Reynolds für die Hauptrolle in der Besetzung. Das Paar arbeitete erfolgreich in ähnlichen Funktionen für Free Guy zusammen, die Actionkomödie aus dem Jahr 2021, die nun ebenfalls für eine Fortsetzung ansteht.
Bis November 2020 war die Schauspielaufstellung offiziell abgeschlossen, wobei der junge Schauspieler Walker Scobell für die Rolle einer jüngeren Version von Reynolds Charakter gecastet wurde.
Worum geht es in "The Adam Project"?
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MDbs Handlungszusammenfassung für Das Adam-Projekt lautet: „Adam Reed, 12 Jahre alt und immer noch in Trauer über den plötzlichen Tod seines Vaters vor einem Jahr, geht eines Nachts in seine Garage und findet dort einen verwundeten Piloten, der sich versteckt hält.“
'Dieser mysteriöse Pilot entpuppt sich als die ältere Version seiner selbst aus der Zukunft, wo Zeitreisen noch in den Kinderschuhen stecken. Er hat alles riskiert, um in einer geheimen Mission rechtzeitig zurückzukommen. Gemeinsam müssen sie sich auf ein Abenteuer in die Vergangenheit begeben, um ihren Vater zu finden, die Dinge in Ordnung zu bringen und die Welt zu retten.'
Der kleine Adam Reed wird vom jungen Walker Scobell dargestellt, wobei Reynolds die zukünftige Version von sich selbst darstellt. Ruffalo spielt Louis Reed, Adams Vater, der als Quantenphysiker arbeitete, bis er vor der Hauptzeitachse des Films bei einem Autounfall ums Leben kam.
Jennifer Garner spielt in beiden Timelines Adams Mutter Ellie. Saldaña porträtiert eine Figur namens Laura, eine andere Zeitpilotin, die auch Adams Frau ist.
Die illustre Besetzungsliste wird auch von Alex Mallari Jr. (Dark Matter, Ginny & Georgina), einem ehemaligen Kollegen von Adam und Laura, ergänzt.
Was sagen die Kritiken über 'The Adam Project'?
Der kritische Konsens über The Adam Project on Rotten Tomatoes bietet eine Querschnittsperspektive, wie der Film allgemein aufgenommen wurde. „Sie haben Ryan Reynolds so etwas schon einmal machen sehen, aber The Adam Project bietet raffiniert unterh altsame – und gelegentlich sogar bewegende – Sci-Fi-Action“, heißt es in der allgemeinen Rezension.
Der Film hat eine Tomatometer-Note von 68 % erh alten, während die Zuschauerbewertung auf der Website bei 79 % liegt. Um dies ins rechte Licht zu rücken: Die Oscar-nominierten Filme The Power of the Dog und Don't Look Up werden mit Zuschauerquoten von 79 % bzw. 78 % ungefähr gleich bewertet.
Kritikerin Wendy Ide von The Observer lobt den Film mit den Worten: „Die hochkarätige Handlung wird mehr durch Willenskraft (und einige anständige Spezialeffekte) als durch Logik zusammengeh alten, aber der Kern davon Die ansprechende, kinderfreundliche Netflix-Produktion ist eine großherzige Geschichte über zerbrochene Familien, die wieder gut gemacht wurden.'
Alci Rengifo von Entertainment Voice lobt die Besetzung: „Reynolds mag sehr witzig sein, aber seine Fähigkeit, echte Tiefe auszudrücken, ist leicht zu spüren. Scobell passt perfekt zu ihm.'